Vokalensemble Hammerstein


Pressebericht 3

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Junggesellen-Verein 1829 e.V. Bad Hönningen

„Tag der Vereine und des Ehrenamtes“

Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Stadtbürgermeister Guido Job zeichneten Margot Lötsch, Kajo Elbern und Stephan Birnbach aus

„Tag der Vereine und des Ehrenamtes“

„Tag der Vereine und des Ehrenamtes“

Fotos: STUKO  17.03.2015

Das „Vokalensemble Hammerstein“ stimmte auf den Abend ein. 

Bad Hönningen. Zum achten Mal veranstalteten der Junggesellen-Verein 1829 e.V. Bad Hönningen und Stadtbürgermeister Guido den „Tag der Vereine und des Ehrenamtes“. Hierzu folgten Vertreter nahezu aller der 51 Vereine in das Gemeindezentrum St. Peter und Paul. Eröffnet wurde die Festveranstaltung vom „Vokalensemble Hammerstein“ unter der Leitung von Geburtstagskind Norbert Wierschem. Mit den Stücken „What a saturdaynight“, „Hit the road Jack“, „Rote Lippen“, „Breaking up is hard to do“, „Weit, weit weg“ und „For the longest time“ gaben sie an diesem Abend einen tollen Einblick in ihr internationals Repertoire.

Bedeutung des Ehrenamtes

Stadtbürgermeister Guido Job begrüßte im Anschluss die Gäste und hob die Bedeutung des Ehrenamtes für die Stadt hervor. In den 51 Vereinen sind von den 6.000 Einwohnern über 1.000 aktiv. Karneval, Sport, Musik, Kolpingtheater, PrOJu oder Pfadfinder, Kultur, Heimatgeschichte und Lebenshilfe wie das Rote Kreuz und die AWO – das Angebot ist vielfältig und wichtig für die Gesellschaft. Auch gibt es Menschen, die sich ohne Vereinszugehörigkeit zum Beispiel in der Hospizarbeit oder bei „Essen auf Rädern“ engagieren und die Bürgervereine in Ariendorf und Hönningen-Süd. Für Bad Hönningen bedeutend ist auch die Seniorengruppe „Wir für unsere Stadt“, die unter anderem Bau- und Landschaftspflegearbeiten durchführt. Job gab zudem einen Ausblick auf anstehende Jubiläen, so 35 Jahre Städtepartnerschaft mit St. Pierre les Nemoures, 40 Jahre evangelische Gemeindebücherei, 125 Jahre Solvay und in 2016 125 Jahre Karnevalsgesellschaft, wobei dieses Festjahr bereits im November 2015 beginnt. 2017 wird der Stadtteil Ariendorf zudem 800 Jahre alt und 2019 begeht die Stadt ihr 1.000-jähriges Bestehen, wozu einige Veranstaltungen geplant werden. Sein abschließender Dank halt dem Junggesellen-Verein für die generell gute Zusammenarbeit und insbesondere diesen Abends. Nach dem zweiten Auftritt des „Vokalensembles Hammerstein“ sprach Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demokratie, zu den anwesenden Gäste. Sie hob das ehrenamtliche Engagement von 1,5 Millionen Rheinland-Pfälzern hervor und kennt insbesondere durch ihre zwölfjährige Bundestagszeit auch die Begebenheiten vor Ort. Sie dankte allen für ihren Einsatz und für das in Bad Hönningen bestehende vielfältige Spektrum der unterschiedlichsten Vereine sowie allen, die sich auch in Schule, Kitas, Kirche, Gesundheit, Hospiz engagieren. „Das ist ein großes Potenzial der Selbsthilfe. War es früher eher eine Pflicht etwas für die Gesellschaft zu tun, so ist es heute eine Art der Selbstentfaltung und aktiven Lebensgestaltung, dabei ist vieles mit keinem Geld der Welt aufzuwerten. Es ist mir eine große Ehre und Freude heute hier zu sein. Ich zolle Ihnen allen Respekt und Anerkennung.“ Stellvertretend für die vielen Aktiven wurden in diesem Jahr nun wieder drei Bürgerinnen und Bürger mit dem Stadtorden geehrt, dieser wurde vor acht Jahren von dem Bad Hönninger Künstler Uwe Scheid gestaltet.

Verleihung des Stadtordens

Dazu gibt es jeweils noch eine Reversnadel, eine Kiste eingefangener Sonnenschein vom Hönninger Schlossberg, Freikarten für die Therme (im übrigen für alle Anwesenden an diesem Abend) und einen Schirm mit dem Logo der Stadt, „der zeigen soll, dass wir Menschen, die sich in hervorragender Weise für ihre Heimat engagieren, nicht im Regen stehen lassen.“ Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler und Stadtbürgermeister Job nahmen nun die Ehrungen für Margot Lötsch, Kajo Elbern und Stephan Birnbach vor.

Margot Lötsch ist seit 40 Jahren sowohl Mitglied im Schützenverein wie auch in der Karnevalsgesellschaft. Bei den Schützen ist sie besonders im Einsatz, wenn es um das leibliche Wohl der Mitglieder und Gäste geht. Im Karneval war sie früher aktiv in der Damengarde und ist bis heute stets rund um den Kinderkarneval im Einsatz, hierzu gehören Kinderbetreuung und die Bewirtung an der Kuchentheke. Im VDK ist sie Mitglied seit 1994 und im Vorstand seit 1999. Dabei war sie von 2003 bis 2013 zehn Jahre stellvertretende Vorsitzende und von 1999 bis 2003 sowie ist seit 2013 Beisitzerin. Sie vertritt seit Dezember 2013 (gemeinsam mit Ilse Kruft aus Rheinbrohl) den VDK-Ortsverband Bad Hönningen-Rheinbrohl im Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde.

Kajo Elbern hat mit 17 Jahren 1949 begonnen, Fußball in der 1. Mannschaft des SSV Bad Hönningen zu spielen. Heute ist er Ehrenvorsitzender des Vereins. Vom Fußballverband Rheinland erhielt er die silberne Ehrennadel und die DFB-Verdienstnadel. Zehn Jahre lang war er war beim Bund Deutscher Fußball-Lehrer Sozialreferent im Vorstand. Am 10. März 1987 hat er die Werbegemeinschaft der Gastronomie gegründet und war von Beginn an bis zur Amtsübergabe an Franz Herz ihr Vorsitzender, heute ist er deren Ehrenvorsitzender. Zudem war er 2. Vorsitzender des VVV e.V. Auch Elbern war im Karneval aktiv und hat 1971 die „Kleine KG“ mitgegründet und im selben Jahr den Kinderkarneval ins Leben gerufen. Von 1971 bis 1976 war er Vorstandsmitglied der KG. Von 1972 bis 1977 war er im Verbandsgemeinderat und in dieser Zeit Stadtverbandsvorsitzender der CDU. Seit 1970 ist er Mitglied im Kur- und Verkehrsausschuss. Im Hotel- und Gaststättengewerbe leitet er die DEHOG-Gruppe in der Verbandsgemeinde und ist Schatzmeister der DEHOGA Rheinland-Pfalz. Am 18. August 1998 erhielt er die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz durch den damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck. Ein ebenso vielfältiges Engagement wie Lötsch und Elbern kann auch der Dritte im Bunde, Stephan Birnbach aufweisen. So war er 48 Jahre bei der Solvay beschäftigt, davon zehn Jahre im Betriebsrat, einige Jahre als Vertrauensmann, zehn Jahre im Wohnungsausschuss und bei der Werksfeuerwehr. Bei der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft ist er seit 46 Jahren Mitglied, hier war er Ende der 90er Jahre vier Jahre 2. Vorsitzender und ist seit 2010 Kassierer im Bezirksschützenverband. Bei den Umbauarbeiten im Schützenhaus hat er aktiv mitgearbeitet. Im Bürgerverein Ariendorf e.V. ist er über 25 Jahre Mitglied und war von 2001 bis 2009 2. Vorsitzender. In dieser Zeit wurden einige Maßnahmen im Heimathaus durchgeführt: Heizung (2001), Fenster (2004) und Fußboden (2005). Im Stadtteil Ariendorf wurde 2003 der Dorfplatz gestaltet, 2004 die Rheinwiese erneuert, 2005 das neue Buswartehaus im Markenweg errichtet, 2006 der Mühlenplatz neu gestaltet und 2008 übernahm Birnbach die Federführung bei der Renovierung der Kapelle. Auch nach seiner Zeit als 2. Vorsitzender engagiert er sich tatkräftig im Bürgerverein. 2010 war er Vorsitzender des Festausschusses „100 Jahre Bürgerverein Ariendorf“, zudem hatte er die Federführung bei der Planung und dem Neubau eines Holz-Glockenstuhls in den Jahren 2011 und 2012. Seit 2010 ist er im Pfarrgemeinderat aktiv. Am 13. Dezember 2012 wurde ihm die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Zur Zeit ist er Mitglied im Festausschuss „800 Jahre Ariendorf“ (2017) und seit 2014 Vorsitzender des Seniorenarbeitskreises der Gewerkschaft IG BCE-Mittelrhein.

Vielfältiges Engagement

Nach diesen Ehrungen trug das „Rheinische Blechbläser-Ensemble“ unter der Leitung von Hans-Gerd Thiel zum weiteren musikalischen Rahmenprogramm bei. Die Abschlussworte waren René Breitenbach, dem Ersten Vorsitzenden der Junggesellen, vorbehalten, der wie auch seine Vorredner die passenden Worte zu diesem Abend fand. Er verglich das Ehrenamt mit einer Glühbirne, die gewechselt werden muss und näherte sich aus den verschiedensten Betrachtungsweisen der Frage, wie viele Ehrenamtliche man wohl hierfür benötige. Er hob das vielfältige Engagement in der Heimatstadt hervor. „Ehrenamt ist kein Ein-Mann-Job, das könnte gar nicht funktionieren. In der ehrenamtlich organisierten Arbeit lernen Menschen Verantwortung zu übernehmen, solidarisch mit Schwächeren zu sein, sich einzumischen, mit anderen im Team zusammenzuarbeiten und vieles vieles mehr… und Engagement macht ja auch Spaß“, brachte er die Merkmale und Beweggründe für das vielfältige Engagement auf den Punkt. Zum Ende hin wünschte er allen noch einen schönen Abend, der mit den Klängen des Musikvereins Bad Hönningen unter der Leitung von Axel Jünger gestaltet.

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Stand: 25.03.19